Tanju Girişken
Regisseur & Autor

ÜBER
Tanju Girişken inszenierte 2026 seine erste österreichische Produktion „KRI" bei den Salzburger Festspielen und eröffnet die Spielzeit 26/27 am Stadttheater Trier mit dem Stück „Wir sind noch einmal davongekommen" von Thornton Wilder. Seit 2022 arbeitet er als Regisseur und inszenierte unter anderem „Wolf" von Saša Stanišić am Residenztheater München, „Leonce und Lena" am Deutschen Theater Göttingen, die Uraufführung „Die Brücke vom Goldenen Horn" nach dem gleichnamigen Roman von Emine Sevgi Özdamar am Stadttheater Osnabrück, „Das Opferfest" von Ibrahim Amir am Stadttheater Gießen, die Uraufführung der Stückentwicklung „Null Zucker" am Schauspielhaus Dortmund, die Uraufführung der Stückentwicklung über das mehrsprachige Aufwachsen „Mutter-dili" am Nationaltheater Mannheim sowie „Der Fiskus" von Felicia Zeller am Stadttheater Trier. Für seine Inszenierung „befristet / für immer" an der Bayerischen Theaterakademie August Everding erhielt er 2023 den Publikumspreis des Körber Studio Junge Regie in Hamburg.
Er studierte von 2008 bis 2012 Schauspiel am staatlichen Konservatorium der Universität Istanbul und an der Kadir Has Universität im Master. Nach ersten Arbeiten in der freien Szene Istanbuls war er von 2014 bis 2018 Ensemblemitglied am Stadttheater Istanbul, wo er unter anderem in „Cyrano de Bergerac", „Die Glasmenagerie", „Die Schatzinsel" und „Macbeth" spielte. 2017 zog Girişken nach Deutschland und war am Maxim Gorki Theater Berlin in Nurkan Erpulats Inszenierung „Le Grand Bal Almanya" zu sehen. Er studierte von 2021 bis 2023 im Masterstudiengang Regie für Musik- und Sprechtheater / Performative Künste an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.
Seine künstlerische Arbeit ist geprägt von Migration und Widerstand und arbeitet mit zeitgenössischen Formen des Erzählens und Mehrsprachigkeit. In seinen Inszenierungen verbindet Girişken politische und dokumentarische Materialien mit performativen Ansätzen und kollaborativen Arbeitsprozessen.
Arbeiten
REGIE & TEXT
2025–2026
Die Brücke vom Goldenen Horn — Emine Sevgi Özdamar / Stadttheater Osnabrück
Regie
Mutter-Dili — Stückentwicklung, Text von Tanju Girişken und Ensemble / Nationaltheater Mannheim
Regie, Text
Der Fiskus — Felicia Zeller / Stadttheater Trier
Regie
KRI — Stefan Wipplinger / Salzburger Festspiele
Regie
Das Opferfest — Ibrahim Amir / Stadttheater Gießen
Regie
2024–2025
Leonce und Lena — Georg Büchner / Deutsches Theater Göttingen
Regie
Null Zucker — Tanju Girişken und Ensemble / Schauspiel Dortmund
Regie, Text
Wolf — Saša Stanišić / Residenztheater München
Regie
2023–2024
befristet / für immer — Anaïs Clerc und Ensemble / Bayerische Theaterakademie August Everding
Regie
Publikumspreis, Körber Festival 2023
Das schwarze Buch — Orhan Pamuk / Lenbachhaus Kunstmuseum in Kooperation mit Refugio
Regie / Szenische Lesung
2022–2023
Dreck liebt keinen Dreck — frei nach Die Zofen von Jean Genet / dasvinzenz München
Regie
Tomte Tummetott — Astrid Lindgren / Residenztheater München
Regie
ruhen in resistance. antigone — Tanju Girişken und Ensemble, Überschreibung nach Sophokles / Bayerische Theaterakademie August Everding
Regie, Text
2021–2022
Medea — Überschreibung nach Euripides / Kunsthalle Baden-Baden
Regie
Hund Frau Mann — Sybille Berg / Akademietheater Regensburg
Regie
SCHAUSPIEL
Lö Grand Bal Almanya — Regie: Nurkan Erpulat / Maxim Gorki Theater Berlin
Schauspiel
Die Reise — Stückentwicklung / Stadttheater Istanbul
Schauspiel
Cyrano de Bergerac — Edmond Rostand / Stadttheater Istanbul
Schauspiel
Die Glasmenagerie — Tennessee Williams / Stadttheater Istanbul
Schauspiel
Die Schatzinsel — Robert Louis Stevenson / Stadttheater Istanbul
Schauspiel
Macbeth — William Shakespeare / Stadttheater Istanbul
Schauspiel